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Preise & Auszeichnungen

Sieger des Architekturwettbewerbs der TUDALIT e.V.


Markus Brück, Geschäftsführer der RoomStone® GmbH, hält an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (UIBK) Vorlesungen zum Textilbewehrten Beton an der Fakultät für Architektur (www.exparch.at). Mit Studentenarbeiten erzielte er zusammen mit Georg Grasser den ersten Preis der Tudalit e.V.

Die Jury tagt und diskutiert die einzelnen Entwürfe

Ende Juli 2011 tagte die Jury zum Architekturwettbewerb in den neuen Räumen des TUDALIT Markenverbandes im Dresdner World Trade Center. Unter Vorsitz von Prof. Manfred Curbach (Institut für Massivbau, TU Dresden) wurden in mehreren Durchgängen die 21 eingereichten Beiträge aus Deutschland, Österreich und Russland diskutiert. In die engere Wahl kamen sieben der Entwürfe, die von der Jury (Prof. Hermann Kokenge, Prof. Henn, Prof. Peter Offermann, Prof. Manfred Curbach - auf nebenstehendem Bild von links nach rechts vor dem späteren Siegerentwurf) gründlich diskutiert wurden … Parallel zu der in Dresden tagenden Jury hatte sich Prof. Josef Hegger in Aachen die Beiträge angesehen. Er nahm später bei den Beratungen der Jury in einer Telefonkonferenz teil.



Gabor Racz (rechts) und Ingo Parth

Das Ergebnis war dann - wie in den Vorjahren - recht einmütig: … Der 1. Preis, dotiert mit 2.000 Euro, geht an Gabor Racz und Ingo Parth vom Institut für experimentelle Architektur an der Universität Innsbruck (Betreuer: DI MAS Georg Grasser und DI Bau-Ingenieur Markus Brück [RoomStone GmbH]). „Concrete Netting“ nennen sie ihr Raumgeflecht aus Textilbeton … Die Preise wurden im Rahmen der Tagung „Textilbeton in Theorie und Praxis“ in Berlin verliehen.


Außerordentlich flexibles Raumgeflecht aus Textilbeton

Das Votum der Jury zum 1. Preis


Der Entwurf Concrete Netting greift in überzeugender Weise nicht nur die Vorteile des textilbewehrten Betonbaues auf, sondern bietet auch einen kreativen Lösungsvorschlag für eine effektive Fertigung an. Der Grundgedanke des Konzepts besteht in einem in der freien Formgebung außerordentlich flexiblen Raumgeflecht aus Textilbeton. Dadurch erschließt der Entwurf vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in der Stadtmöblierung, z. B. als Pavillon, Freiluftbühne oder auch als Messestand u.ä.

Die raumbildenden Textilbänder demonstrieren die erreichbare Leichtigkeit und unbekannte Formenfreiheit beim Einsatz des neuartigen Baustoffes in einer beeindruckenden Expressivität.



Entscheidend für das Preisgericht war jedoch die über den architektonischen Grundgedanken hinausgehende Auseinandersetzung des Teams mit den hohen Anforderungen an eine praktikable Umsetzung. Mittels einer verfügbaren Software wurde ein parametrisiertes Script entwickelt, das die gewünschte Formgebung der rautenbildenden Textilbänder im Computer aufbaut, in Segmente gliedert und alle für die Fertigung erforderlichen Daten bereitstellt. Unter dem Motto „CAD to CAM“ wird konsequent nach einer rechnergesteuert veränderbaren Schalungsform gesucht und diese als flexible Schalungsmaschine definiert.

Mit einem einfachen Modell kann der prinzipielle Nachweis der Machbarkeit erbracht werden. Detaillierte Ausführungen zur konstruktiven Ausführung, wie die gewählten Segmentabmessungen, das Zusammenfügen zu den wellenartigen Textilbändern und die vorgeschlagenen Verbindungselemente runden den preisgekrönten Entwurf ab.

Quelle: TUDALIT e.V. „Leichter bauen – Zukunft formen“, Ausgabe 5 - September 2011