Hightech Meets Design
For Your Convenience
Individuell & Exklusiv
Freitragende Kragstufentreppe
Exklusives aus Sichtbeton
Interieur & Exterieur
Samtweiche Haptik
Höchste Wertigkeit & Funktion
Natürlichkeit, Eleganz & Wärme
Leidenschaft in Hightech-Beton

RoomStone® Stairs

Technische Details

Technische Eigenschaften des Click-Systems

Verfügbares Stufenmaterial: Sichtbeton, Holz, Naturstein

Stufenlängen: Standard bis 1185mm, Sonderlängen bis 1500mm

Stufendicke: 90mm

Verfügbare Breiten:

  • Sichtbeton 26, 28, 30, 32 cm
  • Holz und Naturstein: 25 bis 35cm
  • Sondermaße auf Anfrage

Fleckschutz/Oberflächenbehandlung:

  • Sichtbeton und Naturstein: Permanentschutz, 3fache Oberflächenimprägnierung
  • Holzstufen: Natur geölt oder lackiert, keine Farbbeizen

Traglasten: Gemäß DIN 1055 bis Traglastgruppe T3

Bautreppe: Optional verfügbar

Treppe nach Montage austauschbar/lösbar: Ja

Montage der Einbauteile in Eigenleistung: Optional möglich

Montage der Bautreppe in Eigenleistung: Ja

Montage der endgültigen Stufen in Eigenleistung: Optional möglich

Schallschutzbeurteilung gemäß DIN 4106 Beiblatt 2:

  • Click 2.0 mit Holzstufen: L´n.w<= 58dB
  • Click 2.0 mit Sichtbeton oder Naturstein: L´n.w<= 62dB
  • Schallschutzstufe Click 2.0 mit Sichtbeton , Naturstein oder Holz: L´n.w<= 46dB,
  • erfüllt die Anforderungen an erhöhten Schallschutz

Rutschsicherheit gemäß DIN 51130: alle Materialien erzielen R10, höhere Anforderungen möglich durch Oberflächenbehandlung

Brandschutz:

  • für Sichtbeton und Naturstein: ausschließlich Werkstoffe der Klasse A1, nicht brennbar
  • Holz: Entflammbar B2, Verankerungselemente aus Stahl, A1, nicht brennbar

Ein Toleranzausgleich bei der Endmontage ist in folgenden Grenzen problemlos möglich:

  • Neigungsachse Stufe längs : +-2,5°
  • Neigungsachse Stufe quer: +-2,5°
  • Drehachse zur Orthogonalen zur Wand: +-7°
  • Längsachse Stufenhöhe: -3mm bis +5mm

Vor Auslieferung muss bekannt sein:

  • Längsachse Stufenlänge: möglich nach Angabe durch Kunden oder Aufmaß. Individuelles Einkürzen von Stufen ist vor Ort nicht möglich.

Aufnahmemöglichkeit für Absturzsicherung:

  • stirnseitige Gewindebuchsen M10 zur Aufnahme von Glaspunkthalter
  • Schweißplatten (nur bei Sichtbetonstufen)
  • Konusverbindung zur Aufnahme von Geländerholmen (nur bei Sichtbetonstufen)
  • sämtliche gebräuchliche Holzverbindungsmittel in Holzstufen

Integrierte Beleuchtung: möglich für alle Stufen, Standard ist ein LED Band, Kupplung unsichtbar im Click-System Einbauteil; Revisionsmöglichkeit jederzeit gegeben.

Stufenschutz in der Bauphase: optional möglich, Stufenschutz aus Vlies und OSB Platten bieten Schutz vor mechanischer Beschädigung, nicht vor penetrierenden Flüssigkeiten.

Austrittsstufen / Podeste: optional möglich

Ausführung an runden Wänden möglich: Nein

Allgemeine Voraussetzungen für RoomStone® Click System 2.0

Zur Befestigung der RoomStone® Stairs wird eine ebene Stahlbetonwand mit einer Mindeststärke von 20 cm benötigt. Diese ist vom Statiker für die vorgesehenen Lasten, resultierend aus der Treppe und den Lasten aus dem Bauwerk, zu bemessen. Die Stahlbetonwand kann vor Ort auf der Baustelle produziert werden, oder Sie wird als Fertigteil mitsamt den Einbauteilen angeliefert und montiert. Die Ebenheit der Wand muss den erhöhten Anforderungen an fertige Wände gemäß DIN 18202 genügen um sauber fluchtende Stufenstirnseiten gewährleisten zu können. Unebenheiten der Wand, die zu unterschiedlichen Stufenlängen führen, müssen RoomStone® vor Auslieferung der Stufen bekannt gegeben werden. Die Stufen müssen vor Auslieferung in den gewünschten unterschiedlichen Längen produziert werden.

Gerne helfen wir bei der Bemessung der Wand; fragen Sie hierzu einfach unseren Service. Im Bereich von Deckendurchbrüchen oder anderen seitlichen Hindernissen benötigen wir zur Montage der Stufen eine lichte Öffnungsweite von „Stufenlänge zzgl. 5 cm“, sodass die Verankerungselemente der Stufen in die Einbauteile zur Montage eingeführt werden können. Die Toleranz der Fußbodenaufbauten im angrenzenden Unter- und im Obergeschoss muss auf max. 0,5cm festgelegt werden. Ein noch höherer Toleranzausgleich ist später nicht mehr möglich. Voraussetzung für den Einsatz einer Kragstufentreppe ist unabdingbar eine verbindliche Bezugshöhe (Meterriss) vom Baustellenbeginn bis zum Ende der Bauzeit.

Option 1: Montage der Einbauteile an einer Ortbetonwand

Nach dem Stellen der treppenseitigen Wandschalung werden die Einbauteile montiert. Diese werden von unseren Monteuren absolut maßhaltig eingesetzt: so können wir die sichere und maßhaltige spätere Lage („Einhängen“) der Stufen sicherstellen. Das war es im ersten Schritt auch schon: Nun sind unsere Monteure mit ihrer Arbeit bereits fertig. Die Montage der Einbauteile muss präzise erfolgen. Die zum Strang verschweißten Einbauteile, sowie die Detailplanung ermöglichen dies. Eine Montage durch geübte Handwerker ist ebenso möglich, allerdings kann RoomStone® sodann nicht für deren Leistung und für den korrekten Einbau garantieren.

Es folgen die Bewehrungsarbeiten seitens der Baustelle, das Zustellen der Schalung und das Verspannen derselben. Die Betonage kann nun erfolgen. Nach dem anschließenden Ausschalen steht optional sofort eine Bautreppe samt Geländerholmen zur Verfügung, die an den Einbauteilen durch Einhängen befestigt wird. Die Montage der Bautreppe erfolgt seitens des Bauherren (ganz schnell und einfach). Lediglich die Geländerbretter müssen bauseits bereitgestellt werden. Diese sind zu sperrig für den Transport und auf normalen Baustellen ohnehin immer vorhanden.

Option 2: Verwendung einer Fertigteilwand

Soll eine Fertigteilwand zum Einsatz kommen, so gibt es zwei Ausführungsmöglichkeiten.

Im Fall der Vollmassivwand ist diese min. 20cm stark. Die Vollmassivwand kann nicht biegesteif an den Untergrund angeschlossen werden. Die Befestigung der Wand erfolgt nach unten mittels Winkelverschraubungen, nach oben mittels auskragenden Bewehrungseisen zum Anschluss des Deckenbetons.

Im Falle einer Elementwand (Doppelwand) ist diese mindestens 24cm stark. Der Anschluss an angrenzende Bauteile erfolgt dem Stand der Technik entsprechend mittels Anschlusseisen, welche in den Hohlraum der Doppelwand eingesetzt werden. Die Doppelwand ist stirnseitig abzuschalen und kann zusammen mit der Betonage der aufliegenden Betondecke verfüllt werden.

Die Einbauteile sind bei beiden Wandtypen bereits im Fertigteilwerk maßhaltig einbetoniert. Es ist zu beachten, dass die Verwendung einer Fertigteilwand einen hohen Transport und Kranaufwand bedingt.

Empfehlungen für zu verputzende Wände

Soll die Wand verputzt werden, so ist Folgendes zu beachten:

Wird das Putzsystem aus einem Grundputz und einem Feinputz, Tapete oder späterem Anstrich ausgeführt, so gilt:

Die Stufe muss grundsätzlich mit einer Schattenfuge von 3 bis 5mm zur Betonwand - bzw. zum Einbauteil hin platziert - montiert werden. Dieses Maß gibt das Kupplungssystem vor. Der Grundputz ist meist stärker.

Um eine glatte und ebene Wandoberfläche zu erzielen empfehlen wir den Grundputz vor unseren Montagearbeiten aufzutragen. Die Einbauteile sind nach dem Verputzen freizustechen.

Nun sollte RoomStone® die Bohrarbeiten und die Montagearbeiten durchführen. Hierzu wird zuerst die Treppe angezeichnet und anschließend die Löcher gebohrt. Dann muss der Putz im Bereich der Stufen mit ca. 1cm Übermaß zum Stufenquerschnitt durch unsere Monteure entfernt werden. Anschließend können die Treppenstufen gesetzt werden.

Der Maler muss nun die beschädigten Bereiche des Putzes anarbeiten. Dies ist nicht der Leistungsumfang von RoomStone®. Der Putz kann ohne elastisches Band oder einer elastischen Fuge direkt bis an die Stufe herangeführt werden. Nun ist das Wandfinish bestehend aus dem Feinputz, der Tapete oder dem Anstrich durchzuführen.

Für den Fall dass nur ein Feinputz aufgetragen werden soll, welche keine Möglichkeit des Anarbeitens von Übergängen zulässt, so sollte dieser nach der Treppenmontage aufgebracht werden.

Empfehlungen für die Wandschalung bei Ortbetonwänden und Sichtbeton

Die Einbauteile werden an der bauseitigen Schalung mittels Schrauben (3,0 x 20 mm) befestigt. Für jede Stufe sind vier Schrauben notwendig. Das Lösen der Schalung ist somit stark behindert, gelingt aber dennoch problemlos. Die Schalung kann nach dem Lösen derselben Ausreißer an den Schraubstellen mit sich bringen. Die Schalung kann i.d.R. anschließend nicht mehr erneut für Sichtbeton höchster Güte genutzt werden.

Für den Fall, dass die Wand verputzt werden soll, empfehlen wir den Einsatz alter Schalhaut - im Falle einer Sichtbetonwand die Beplankung der Schalung mit einer neuen Mehrschichtplatte (d >= 12mm). Falls eine Beplankung stattfindet, so kann das gewünschte Fugenbild auf der Schalung mittels sogenanntem „Nagelriss“ herbeigeführt werden. Das verwendete Trennmittel muss gleichmäßig und dünn aufgetragen werden; nach dem Auftragen ist es idealerweise mit einem Tuch gleichmäßig abzuwischen.

Als Beton muss ein Beton der Konsistenzklasse F4 oder höher verwendet werden. Selbstverdichtende Eigenschaften sind von Vorteil, aber nicht notwendig. Als Rüttler (nur sehr geringe Rüttelenergie notwendig) sind Schalungsaußenrüttler oder dünne Innenrüttler (für dichte Bewehrungsführung) mit kleinem Wirkungskreis ideal geeignet. Die Schalung ist aufgrund der Konsistenzklasse äußerst sicher zu verspannen und robust zu bauen. Das Größtkorn sollte auf 16mm bei hohem Mehlkornanteil minimiert werden. Kleinere Größtkörnung ist nicht notwendig.

Die Bewehrung darf an der Schalung nicht anliegen, das Betonieren muss gemäß handwerklichen Regeln erfolgen. Eine langsame aber stetige Betoniergeschwindigkeit ist von Vorteil. Nach der Betonage ist die Oberfläche des Betons sofort mit einer Schutzfolie abzudecken, dies minimiert Schwindrisse am Wandkopf.

Die Sichtbetonwand sollte mindestens drei Tage eingeschalt bleiben - Frosttemperaturen sind gesondert zu berücksichtigen. Nach dem Ausschalen ist die Wand unbedingt für mindestens zwei Wochen vor Zugluft und Austrocknung zu schützen. Die Farbgebung schwankt je nach verwendetem Zement. Eine Bemusterung und Absprache mit dem Betonlieferwerk ist dringend erforderlich. Hüttensand- und flugaschehaltiger Zement können zur Blauverfärbung der Wand führen. Diese bleicht wieder aus- dieser Prozess kann aber unter besonderen Umständen sehr lange dauern.

Sicherheitshinweis zur Absturzsicherung

RoomStone® stellt keine Absturzsicherungen her. Wir bieten in Abhängigkeit von der Wahl der Absturzsicherung lediglich Verankerungspunkte für die Absturzsicherung optional an.

Wir weisen explizit darauf hin, dass die geltenden örtlichen Bauvorschriften einzuhalten sind, in den meisten Fällen eine Absturzsicherung vorgeschrieben ist und vom Bauherren auch montiert werden muss. Wir weisen auch jeden Bauherren und Architekten auf die Pflicht der Absturzsicherung hin. Werden keine absturzsichernden Maßnahmen getroffen, so obliegt die Verantwortung ausschließlich beim Bauherrn, Architekten, Bauträger – und ausdrücklich nicht bei RoomStone®.

Unsere Bautreppen sind mit Geländerholmen ausgestattet. Die Geländerbretter sind bauseits bereitzustellen und einzuhängen.

Weitere Details und Skizzen finden Sie im Downloadbereich zum jeweiligen Produkt.

Weiterführende Links